Nach 3 Übernachtungen im Hotel in Christchurch, die wir eigentlich gebucht hatten, weil wir nicht wussten, wie wir 12 Stunden Zeitverschiebung verkraften, konnten wir am 4ten Tag in Neuseeland unseren fahrbaren Untersatz/Schlafzimmer für die nächsten 6 Wochen in Empfang nehmen und die Entdeckungstour wirklich starten.
Wir kämpfen zwar beide noch mit dem grippalen Infekt, den wir uns pünktlich zu Silvester eingefangen haben, aber vermutlich hat er zumindest dafür gesorgt, dass Jetlag kein Thema war (wir haben sowieso die meiste Zeit verschlafen).
Das da ist unser Roadtrip-Camper:

Die Fahrzeuge des Vermieters sehen alle so (wenn auch unterschiedlich) bunt aus.
Wir haben im Februar angefangen zu überlegen, wie wir Neuseeland bereisen wollen.
Indian Summer vor 2 Jahren haben wir mit Auto und Motels gemacht, Namibia vor 7 Jahren mit Dachzelt und weil wir beide noch nie in einem Camper unterwegs waren, fiel die Wahl auf einen Campingbus.
Da wir nur zu zweit sind, reicht ein kleiner Bus, wir müssen ja nicht zusätzlich zum Linksverkehr noch weitere Schwierigkeiten einbauen.
Es gibt einige Anbieter von Campingbussen in der Größe zu sehr unterschiedlichen Preisen und es ist bei uns nicht deswegen Escaperentals geworden, weil sie die Günstigsten waren, sondern weil man ja so um die 50 rum krampfhaft versucht, seine Jugend wiederzubeleben 🙂
Und was eignet sich besser als so ein Wagen?
Nachdem ich jetzt einen Tag mit ihm gefahren bin und eine Nacht drin geschlafen habe, vermisse ich eigentlich nur zwei Dinge:
- Einen Tempomat, der unheimlich praktisch ist, wenn man alleine auf der Straße ist und es ständig leicht abwärts oder aufwärts geht.
- Motorleistung. Vor allem dann, wenn es mal nicht nur leicht aufwärts geht. Er erinnert mich an mein erstes Auto (Kadett C, Automatik, 60 PS), bei dem das Gaspedal auch mehr Lautstärkeregler war und weniger dazu zu gebrauchen, den Wagen in nützlicher Frist zu beschleunigen.
Wir haben mit knapp 100tkm ein relativ neues Auto bekommen, die Inneneinrichtung ist super gepflegt, die Ausstattung ausreichend und das Autoradio hat sogar schon einen USB-Anschluß, den wir vielleicht irgendwie davon überzeugen können, auch Spotify-Playlists von unseren Telefonen zu spielen.
Ein paar Bilder gibt’s auch noch:









