Frei ist, wer in Ketten tanzen kann – eine kleine Sabbatical-Vorbetrachtung

Frei ist, wer in Ketten tanzen kann – eine kleine Sabbatical-Vorbetrachtung

Ein paar Bemerkungen vor dem Beitrag:

  • Eigentlich ist das nur ein Platzhalter, bis hier ein paar Bilder, Videos und Tagebuch-Einträge aus Neuseeland stehen, ich bin momentan noch in Deutschland.
    Da ich „Lore ipsum“ nicht so mag, steht da jetzt eigener Text, der inhaltlich vielleicht nicht so weit weg ist davon, aber das weiß ich erst, wenn er da steht.
    Ich habe wie so oft im Leben auch hier am Anfang kein wirkliches Konzept oder eine Vorstellung vom Ergebnis.
  • Jeder der sich bei der Überschrift gedacht hat „Der Kerl kann doch nicht mal ohne Ketten tanzen“, entgegne ich: Ja.
    Das war’s schon.
    Ich könnte einwenden, dass das zwei völlig unterschiedliche Sportarten sind und man für normales Tanzen zwei Dinge benötigt, die mir völlig abgehen; Feinmotorik und Taktgefühl (sowohl im ursprünglichen als auch im übertragenen Sinn) während die einzige Voraussetzung für Kettentanz ein schwarzer Gürtel in Mentalgymnastik ist und ich da in den letzten 12 Jahren von den Besten lernen durfte (abhängig Beschäftigter in zwei Großkonzernen, die jeweils die Trends „diversifizieren/Besinnen auf die Kernkompetenzen“, „outsourcen/im Unternehmen machen“ und „zentralisieren/den Bereichen Freiheiten geben“ nie ganz zu Ende verfolgen, sondern völlig unvermittelt irgendwann in der Mitte vom Vorwärts- in den Rückwärtsgang schalten), aber das lass‘ ich lieber.
  • Schon wieder Sabbatical?
    Ja, das letzte ist jetzt schon fast 5 Jahre her und Sabbatical klingt irgendwie auch nach mehr, als es im Endeffekt nachher ist.
    Offiziell laut Betriebsvereinbarung ist es eine „befristete Teilzeitvereinbarung mit ungleichmäßig verteilter Arbeitszeit während der Laufzeit der Vereinbarung“.
    Bei einer Gesamtlaufzeit von 12 Monaten mit insgesamt 2 Monaten frei, reduzieren sich die bezahlten Wochenarbeitsstunden von 40 auf  33,3. Die 6,7 Stunden pro Woche, die ich in den ersten 10 Monaten mehr gearbeitet (aber nicht bezahlt bekommen) habe, werden jetzt im Januar/Februar als „Überstundenausgleich“ fällig.

 

Neuseeland, ein Land, von dem ich vorher ein eher übersichtliches Wissen hatte.

Es liegt auf der anderen Seite der Welt, ist ungefähr so groß wie Deutschland vor der Wiedervereinigung (ja, mein Wissen ist genau wie ich schon ziemlich alt), halb so dicht besiedelt wie die Uckermark (dieses Wissen ist ziemlich neu) und hat Vulkane, Erdbeben und Fjorde.

Mittlerweile weiß ich ein bisschen mehr, allerdings nur in der Theorie. Von daher wird das nachher vermutlich ziemlich anders aussehen.

Wir sind in einem sehr farbenfrohen Bus von Escaperentals unterwegs.

Mehr dann von unterwegs.



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