Es war Anfang Dezember 2025 und da ich in dem Jahr den ganzen Urlaub immer vor mir hergeschoben hatte, ging es mir mit 5 Wochen frei so ähnlich wie Pablo, Rowan bzw. Kermit auf den unteren Bildern.
Zufällig1 bin ich bei Space Weather Live auf relativ hohe KPI-Werte zusammen mit einer relativ niedrigen Bewölkung in Nordnorwegen gestolpert und glücklicherweise fliegt Edelweiss Air jeden Tag von Zürich nach Tromsö zu einem erstaunlich günstigen Preis, auch wenn man erst 3 Tage vorher bucht.
Eine kurze Rücksprache ergab, dass die Restfamilie keine Lust auf lange Zeit bei -20°C draußen in der Dunkelheit hat, aber keine Einwände gegen eine Alleinreise bestehen.
Knapp 3 Tage später stand ich dann hier (13:00 Uhr Ortszeit, es war dunkel):

Das Abenteuer konnte beginnen.
Unterwegs
Es war erstaunlicherweise doch einige Stunden hell. Also nicht wirklich hell im Sinne von „Die Sonne ist über dem Horizont“, sondern eher bürgerliche Dämmerung zwischen 10:00 Uhr und 12:30 Uhr.
Zwischen dem 27. November und dem 15. Januar geht die Sonne in Tromsö nicht auf.
Neben vielen Nachteilen hat das den Vorteil, dass selbst an den größten Touristen- und Influencer-Spots nichts los ist.
Hier zum Beispiel (Bergsbotn Viewing Platform) ist man zwischen März und Oktober praktisch nie allein (außer im strömenden Regen):
Es gibt sogar Fast-Sonnenaufgänge, bevor sich die Sonne dazu entschließt, doch nicht aufzugehen:
Und weil ein road trip ohne Straßenbild zwar möglich aber sinnlos ist, gibt es noch zwei obligatorische von oben und von vorne:
Polarlichter
Die ersten zwei Tage hatte ich Glück mit dem Wetter und konnte am Straumfjordnes und in der Nähe von Abisko Polarlichter einfangen.
Und in bewegten Bildern sah das so aus:
Gefahren bin ich hier:
- mit einer zugegebenermaßen relativ hohen Eintrittswahrscheinlichkeit [↩]


























